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Change – mit der richtigen Kommunikation klappt’s!

Emma Toldi, BEd
PR-Expertin

Jeder im Leben begegnet ihr – die meisten sogar mehrmals. Und wenn wir ehrlich sind, ist sie unsere stĂ€ndige Wegbegleiterin. Doch nur die wenigsten von uns schreien dabei: „Juhu!“ Sie bringt einen anderen Wind, Umschwung, neue Chancen, aber auch Ungewissheit und einen gewissen Grad an Chaos und NervositĂ€t. Doch was wĂ€ren wir ohne sie, unsere liebe VerĂ€nderung? Und der dazu optimalen Kommunikation?

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Ohne VerĂ€ndung im Business? Das wĂ€re ein wenig wie Faultiere, die sich stets an den gleichen Ast klammern – auch, wenn dieser schon lange abgegrast ist. Irgendwann wachsen die BlĂ€tter schließlich nach. Doch der fade Geschmack des sich stets Wiederholenden bleibt.

VerÀnderungen als Chance sehen

Es fĂ€llt uns schwer, sie zu lieben, dabei ist VerĂ€nderung die einzige Konstante, die sich wie ein roter Faden durch unser Leben zieht – sowohl beruflich als auch privat.

Nicht nur abseits des Berufslebens mĂŒssen wir lernen, mit VerĂ€nderungen umzugehen – erfolgreiche und wettbewerbsfĂ€hige Unternehmen widmen sich intensiv den andauernden VerĂ€nderungsprozessen – und nĂŒtzen sie. Oft ist im Job ein Change-Prozess notwendig, um sich zu einem besseren Mitarbeiter, einer besseren FĂŒhrungskraft oder zu einem besseren Unternehmen zu entwickeln. Dies ist alles schön und gut – doch was, wenn man die VerĂ€nderung nicht selbst herbeifĂŒhrt? VerĂ€nderungsprozesse bringen in Unternehmen neben Chancen auch ein Risiko mit sich: Mitarbeiter und das Team können ZukunftsĂ€ngste entwickeln und das Vertrauen in das Management verlieren – die Folgen dadurch wĂ€ren fatal. Daher ist in Umbruchszeiten eine gute und transparente Kommunikation das A und O.

Change-Kommunikation als SchlĂŒssel zum Erfolg

Nicht umsonst heißt es: „Durch’s Reden kommen die Leute zusammen.“ Mit der richtigen Kommunikation schafft man im Rahmen eines VerĂ€nderungsprozesses Klarheit und Vertrauen bei den Mitarbeitern. Man zeigt ihnen: Wir verĂ€ndern – gemeinsam. Eine gut geplante Change-Kommunikation hilft dabei enorm, denn ein erfolgreicher VerĂ€nderungsprozess darf nicht vom Management alleine getragen werden. Um vorwĂ€rts zu kommen, muss das ganze Team dahinter stehen und mit vereinten KrĂ€ften in die richtige Richtung rudern. Tun das nicht alle, ist die Gefahr groß, einfach nur unkoordiniert vor sich hinzupaddeln.

Doch wie schafft man es nun, einen Change-Prozess so einzuleiten, dass sich alle abgeholt und miteinbezogen fĂŒhlen? Indem sie es auch werden. Die folgenden Kernelemente einer erfolgreichen Change-Kommunikation helfen Ihnen dabei, den VerĂ€nderungsprozess in Ihrem Unternehmen erfolgreich zu meistern:

1. Persönliche GesprÀche & Feedback

VerĂ€nderungsprozesse leben von Face-to-face-GesprĂ€chen. Dies nimmt zwar viel Zeit in Anspruch und ist in Corona-Zeiten eine Challenge, ist aber essentiell fĂŒr das Vertrauen Ihrer Mitarbeiter und ebenso ein Zeichen von WertschĂ€tzung. Machen Sie also nicht den Fehler, ausschließlich per E-Mail mit ihren Teams zu kommunizieren. Wenn nicht anders möglich zumindest virtuell in den persönlichen Austausch kommen.

Sie können nicht mit jedem Ihrer Mitarbeiter einzeln sprechen? Kein Problem! Organisieren sie beispielsweise ein zweiwöchentliches Townhall-Meeting, bei dem das Management-Team vor allen Mitarbeitern ein Update zum Change-Prozess gibt und auf Fragen und Ängste eingeht. Sorgen Sie als FĂŒhrungskraft dafĂŒr, dass Ihre Mitarbeiter nicht zögern, auch kritische Fragen zu stellen und seien Sie offen fĂŒr jegliches Feedback. Und ja, auch virtuell möglich.

2. Change-Kommunikation ist Chef-Sache

Verstehen Sie diese Überschrift bitte nicht falsch. Sie können die Planung der Change-Kommunikation Ihrem Kommunikator oder Strategen oder auch dem inhaltlich zustĂ€ndigen Projektmanager ĂŒberlassen. Aber gestalten Sie diese aktiv mit und ĂŒbernehmen Sie als FĂŒhrungskraft Verantwortung dafĂŒr. Sie mĂŒssen eine aktive Rolle in der Übermittlung der Change-Kommunikation einnehmen und Ihrem Team zeigen, dass Ihnen dies ein großes persönliches Anliegen ist. 

3. Sender vs. EmpfÀnger

Überlegen Sie sich gut, wer die EmpfĂ€nger Ihrer unterschiedlichen Change-Kommunikations-Maßnahmen sind und versuchen Sie, sich in die Lage Ihrer Mitarbeiter zu versetzen. Diese befinden sich in verschiedenen Positionen und Erfahrungsstufen und sollten dementsprechend auch unterschiedlich adressiert werden. FĂŒr Ihren neuen und noch jungen Content-Manager werden beispielsweise andere Informationen relevant sein als fĂŒr einen erfahrenen und langjĂ€hrigen Mitarbeiter in einer FĂŒhrungsposition. 

4. Vision & Mission

Jeder VerĂ€nderungsprozess geschieht aus einem guten Grund. Stellen Sie als FĂŒhrungskraft sicher, dass Ihre Mitarbeiter von Anfang an die Vision und die Mission des Changes verstehen und daran glauben. Verankern sie diese in ihren Köpfen, indem sie die wichtigsten Aspekte in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden wiederholen, den Mehrwert hervorstreichen und die Inhalte bestmöglich in den Unternehmensalltag einbinden.

5. RegelmĂ€ĂŸigkeit

Change-Prozesse sind keine Angelegenheit von heute auf morgen, sondern dauern oft mehrere Monate, manchmal sogar Jahre. Dementsprechend muss auch eine erfolgreiche Change-Kommunikation langfristig und regelmĂ€ĂŸig stattfinden. Erstellen Sie einen ausgeklĂŒgelten Kommunikationsplan, auch fĂŒr die Zeit nach der VerĂ€nderung.

Fazit

Change-Kommunikation ist keine „Rocket-Science“, aber dennoch muss sie gelernt sein. Sie ist nicht nur ein Zukunftsgarant, sondern auch ein NĂ€hrboden fĂŒr kleine Fehler, die in den Prozess eingegliedert großen Schaden verursachen können. Planen Sie Ihren VerĂ€nderungsprozess und die damit einhergehende Kommunikation daher gut und grĂŒndlich. Mit der richtigen Struktur und Einbindung der Mitarbeiter kann nichts mehr schief gehen. Dann heißt es: Auf die PlĂ€tze, fertig und Change, here we go!

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